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Kunstturner-Vereinigung des Kantons Solothurn - KVKSO

Spannende Turnduelle in Lugano

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Am Samstag, 24. Juni 2017, wurde zum ersten Mal das neue Turnformat «Das Duell» in Lugano durchgeführt. Die besten Turner aus der Schweiz traten in Eins-gegen-Eins Wettkämpfen gegeneinander an. Nach dem KO-System blieb zum Schluss nur ein Turner übrig. Als bester Solothurner wurde Benjamin Gischard Zweiter in der höchsten Kategorie
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Rückblick: EM aus der Sicht von zwei Solothurnern

2017 EM Rumänien Gischard CortiAn der EM in Cluj Ende April standen neben unserem Turner Benjamin Gischard zwei weitere Solothurner im Einsatz.
Danilo Corti unterstützte das Nationalkader als Physio und Peter Dürrenmatt nahm am Kampfrichtertisch Platz.
Wie die beiden die historisch gute EM erlebt haben, erzählen die zwei im Interview.

Interview mit Danilo


-Du warst als Physio ein wichtiger Teil des EM Erfolgteams. Wie hast du die EM «im Hintergrund» erlebt?

Ich finde es sehr angenehm „im Hintergrund“ zu arbeiten. Ich habe als Physio ein sehr fokussiertes und motiviertes EM Team gesehen. Die gesamte Delegation war immer gut gelaunt und die Stimmung war gut. Man versucht als Staff den Athleten möglichst alles was irgendwie geht abzunehmen, damit sie sich nur auf das Turnen konzentrieren können.

-Als Physio hofft man natürlich auf wenige Einsätze. Wie oft und in welcher Form wurdest du von den Turnern in Anspruch genommen?

Ich hatte zum Glück keinen grossen, akuten Einsatz. Es blieben alle mehr oder weniger verletzungsfrei.

Hauptsächlich ist man als Physio ein bisschen das „Mami“ der Turner. Man schaut, dass sie während dem Wettkampf genug essen und trinken und hat deshalb Essen und Trinken dabei, bereitet Tapes vor und überwacht die Regeneration. Ansonsten melden sich die Athleten, wenn sie etwas benötigen.

Die längsten Tage sind das Podiumstraining und der Qualifikationswettkampf. Ich war bereits mit der ersten Subdivision unterwegs (8.00 Uhr Bus) mit welcher wir so um 13 Uhr ins Hotel zurückkehrten. Daraufhin folgten Massagen und Eisbad, bevor es um 16 Uhr mit der Subdivision 3 weiterging. Der 2. Wettkampf der Schweizer dauerte bis 21 Uhr und auch hier folgen Massagen und Eisbad.

Trotz allem gab es kleinere Zwischenfälle wie zum Beispiel eine Zerrung in der Qualifikation am Mittwoch oder eine leichten Nackenstarre am Freitag vor den Gerätefinals.

Sehr viel zu tun hatte ich mit Jämi (Benjamin Gischard), auch bereits im Vorfeld da er sich am Weltcup in Doha das Aussenband am Fuss anriss. Ich bin sehr froh, dass wir zusammen mit dem Arzt einen schmerzfreien Wettkampf und Jämi zwei gute Sprünge realisieren konnte. Leider hat es für den Final mit Rang 12 nicht gereicht.

-Wie hast du das historische Ergebnis des Doppelgewinns erlebt?

Der schöne Teil des Physiotherapeuten im Gegensatz zum Arzt ist, dass man immer auf dem Wettkampfplatz ist und alles direkt miterlebt. Somit durfte ich auch beim Doppelsieg direkt anwesend sein, mitfiebern und als einer der ersten gratulieren. Natürlich hatte ich Tränen in den Augen und konnte mich dann schnell in den Hintergrund zurückziehen.

-Weisst du schon wann du das nächste Mal mit dem Nationalkader in den Einsatz ziehen darfst?

Wann genau ist noch unbekannt. Aber das Ziel des Verbandes ist mich weiterhin für Grossanlässe einzusetzen. Es war ein Pilotversuch welcher sich als sehr positiv herausgestellt hat. 


Interview mit Peter
2017 EM Duerrenmatt


-Du warst ja schon an grösseren Anlässen als Kampfrichter im Einsatz. War es deine erste EM? Wie hast du den Anlass erlebt?

Ja, es war dies meine erste EM. Der Anlass war super organisiert und auch das Publikum war sehr zahlreich vor Ort und sehr fair und fachkundig. So macht es natürlich umso mehr Spass die erste EM zu werten. Dazu kommen noch die super Erfolge des CH-Teams, was diese erste EM für mich sicherlich unvergesslich machen wird.

-Wo warst du alles im Einsatz? Warst du zufrieden mit deinen Einsätzen?

Ich war in der Qualifikation und im Mehrkampffinal als E-Kampfrichter am Pauschenpferd im Einsatz. Zudem durfte ich in den Gerätefinals noch als E-Kampfrichter am Pferdsprung werden. Mit meinen Einsätzen bin ich sehr zufrieden. Ich bin glücklich, dass ich bei meiner ersten EM so oft im Einsatz stand.

-Wie hast du das historische Ergebnis des Doppelgewinns erlebt?

Für die Kenner der Szene war bereits im Vorfeld klar, dass unsere beiden Jungs Pablo Brägger und Oliver Hegi Top-Chancen auf Medaillen am Reck haben. Schlussendlich muss man jedoch seine Leistung auch im richtigen Moment abrufen können. Dies ist an diesem Tag beiden Turnern optimal gelungen. Es war sehr schade, dass der letzte Turner beim Abgang böse gestürzt ist. So konnte man sich nicht gleich über den Doppelerfolg freuen.

-Weisst du schon wann es das nächste Mal ins Ausland geht?

Anfang November wird es nach Holland an den U17-Länderkampf NED-BEL-ITA-SUI gehen.

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SJM 2017 Chiasso

Bronzegewinn für das Team im Programm 3

An den 
2017sjm p3 querSchweizermeisterschaften der Junioren im Kunstturnen lief es der Solothurner Delegation nicht wunschgemäss. Silas Fricker verpasst im P3 knapp das Podest und gewinnt damit ein Diplom. Die Mannschaft im P3 gewinnt verdientermassen die Bronzemedaille. In den anderen Programmen konnten keine Diplome errungen werden.

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Noah Bitterli: Botschafter für die Talentförderklasse

Einige unserer Kunstturner besuchen die Talentförderklassen in Solothurn, die es ihnen ermöglicht Schule und Sport optimal unter einen Hut zu bringen. Noah Bitterli wurde im Training und in der Schule besucht, wo er über seinen Alltag in der Raiffeisenhalle und der Schule erzählt. Dazu gibt es zwei Videos. Das Porträt von Noah gleich hier und der Schulbesuch des Regierungsrates findet ihr auf dem Youtube-Channel der Talentförderklasse
https://www.youtube.com/channel/UCFN7Q_I27PZvYoefS1HZDcw


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Mittelländische Kunstturnertage Biberist

Lokalmatador Silas Fricker gewinnt den Mittelland-Cupphoca thumb l mlk17p3 dsc 7230

Bei den Mittelländischen Kunstturnertagen in Biberist standen über 300 Turner im Einsatz. Silas Fricker gewann im dritten Programm die Silbermedaille. Gleichzeitig sicherte er sich, den über drei Wettkämpfe dauernden Mittelland-Cup. Im Programm 6 gewannen Tobias Stöckli und Noah Bitterli einen der begehrten Kränze. Timi Bühlmann wird Mittelland-Meister im P2.


Turnkunst in Biberist

In der höchsten Kategorie, dem P6, kam der Gewinner aus Zürich. Der Juniorenkaderturner Samir Serhani setzte sich vor Andin Frey (BE) und Jonas Munsch (BL) durch. Jonas wurde als bester Turner aus dem Verbund der Mittelländischen Turnverbänden zusätzlich zum Mittelland-Meister gekürt.
Tobias Stöckli (TV Aeschi) war als bester Solothurner auf dem zwölften Rang platziert. Gegenüber der Vorwoche am Zürcher Kunstturnertag konnte er sich an den meisten Geräten verbessern. Am Pferd konnte er seine Übung durchziehen und wurde mit der fünftbesten Note belohnt. Am Barren lief es Tobias hingegen nicht nach Wunsch. An diesem Gerät lief es besser für Noah Bitterli vom Turnverein Oberbuchsiten, der sich den letzten Kranz (Rang 20) aufsetzen liess.

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Im Programm 5 hat sich Alessandro Signoroni (TV Bellach) mit einem guten Wettkampf ebenfalls eine Auszeichnung errungen. Sven Müller (TV Wolfwil) und Joel Skrotzki (TV Selzach) turnten keinen vollständigen Sechskampf und konnten deshalb nicht um die Kränze mitkämpfen.

Silas Fricker ist Mittelland-Meiser P3

Für Silas galt es an die vorgehenden Resultate anzuknüpfen. Dies gelang ihm ausgezeichnet und er konnte am Wettkampf vom Samstag den Silberrang erreichen. Am Pferdpauschen vergab Silas trotz allem einige Punkte, mit denen ein erster Rang im Zuhause seines Turnvereins «Biberist aktiv!» sogar möglich gewesen werden. Nichtsdestotrotz konnte er sich an der Spitze um den Gesamt-Cup vorne festsetzen und durfte sich schlussendlich zum Mittelland-Meister küren.
Ian Staubitzer (TV Inwil) erhielt eine Auszeichnung für seine Leistungen. Vor einer Woche liess er viele Punkte am Sprung liegen. In diesem Wettkampf vergab er eine bessere Platzierung am Boden. Noe Blaser (TV Bellach) und Yanik Sulc (Biberist aktiv!) reihten sich hinter den Auszeichnungsrängen ein, wobei Yanik seinen Wettkampf nach fünf Geräten aufgrund einer Verletzung abbrechen musste.

Ausgezeichnete Solothurner

Timi Bühlmann (TV Ebikon) - für die Kunstturnervereinigung des Kanton Solothurns startend - konnte seine Formkurve stabil halten und ergatterte sich die Bronzemedaille. Gleichzeitig war er im Mittelland-Cup der Beste. Für eine weitere Auszeichnung im Programm 2 sorgte Janik Mann (STV Langendorf). Er rief sein Potential ab und landete auf Rang 14. Im Cup klassierte er sich auf dem fünften Schlussrang.

Am Sonntag standen die jüngeren Turner im Einführungsprogramm, dem P1U9 und im P1 im Einsatz.
Mark Lüthi (STV Langendorf) hat die Kampfrichter mit seiner sauberen Haltung überzeugt und konnte im grossen Teilnehmerfeld des P1 den 10. Rang erzielen. Weitere Auszeichnungen konnten sich Emanuele Maier (KV Solothurn, Rang 15), Jan Guggisberg (TV Inkwil, 18), Luan Mann (STV Langendorf, 26) und Andrin Erdin (TV Wolfwil, 40) erturnen.
Gar aufs Podest schaffte es Roman Tosato (TV Subingen) im P1 für die unter Neunjährigen. Auf seinen dritten Rang folgte knapp dahinter Aurele Rossier (TV Inkwil) auf dem fünften Schlussrang. Einen Auszeichnungszweig erhielten Jamie De Pellegrin (STV Langendorf, 10), Mirzali Gilginözü (KV Solothurn,11), Joel Brönnimann (TV Subingen, 12) und Louis Oliver Belser (TV Büren a. A., 15).
Im EP erturnten sich die Solothurner vier Auszeichnungen. Nicola Sulc (Biberist aktiv!) wird guter Achter. Siljan Ritz folgte auf Rang 10. Justin Plattner (TV Grenchen) und Florian Bingelli (TV Steinenberg-Grasswil) belgten die Plätze 18 und 24.

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Zur Rangliste: Klick
Umfangreiche Fotogalerie:
EP - P1U9 - P1 - P2 - P3 - P5&P6

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100. Zürcher Kunstturnertage Neftenbach ZH

Pech für Solothurn beim Jubiläum der Zürcher Kunstturnertage
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Schon zum Hundertsten Male wurden die Zürcher Kunstturnertage durchgeführt; das vierte Mal in Neftenbach. In der vergangenen Zeit konnten einige Solothurner Kunstturner gute Resultate feiern. Leider spielte das Pech bei der Jubiläumsausgabe dieses Traditionswettkampfes mit. Im P2 konnte sich Timi Bühlmann mit dem dritten Rang eine Medaille sichern
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